Programmübersicht
Die Übersicht zeigt alle Fortbildungsangebote des PEKiP e.V., die von Regionalgruppen oder anderen Gruppierungen zertifizierter PEKiP-GruppenleiterInnen über die Geschäftsstelle des PEKiP-Vereins gebucht werden können.
I. Teil
Beschreibungen der Fortbildungsangebote 2012
FOBI-NR. 2012/01
Reflexe und Reaktionen – ihre Bedeutung für die PEKiP-Anregungen und für das Lernen von Babys
In dieser Fortbildung geht es neben der Vermittlung von Fachwissen zur frühkindlichen Bewegungsentwicklung um die Verknüpfung von Theorie und Praxis im Kontext von Reflexen / Reaktionen, Entwicklung und PEKiP-Anregungen.
Wie wir das, was wir beim Baby an Entwicklung und Verhalten sehen besser verstehen, den Eltern verständlich nahe bringen und selbst sicherer in der Auswahl der PEKiP-Anregungen werden, erarbeiten wir anhand von Theorie und praktischen Übungen in Kleingruppen und im Plenum
16 Unterrichtsstunden, 18-20 zertifizierte PEKiP-GruppenleiterInnen, Referentin: Marian Giffhorn, Heike Riebe nach Anfrage über Geschäftsstelle, Kursgebühr € 155,- ordentliche Mitglieder / € 185,- Nichtmitglieder bzw. GruppenleiterInnen aus außerordentlichen Mitglieder-Institutionen
FOBI-NR. 2012/02
Workshop: Reflexe und Reaktionen – ihre Bedeutung für die PEKiP-Anregungen und für das Lernen von Babys
Wie gelingt es mir als PEKiP-Gruppenleiterin mein Wissen über Reflexe und Reaktionen in die praktische PEKiP-Gruppenarbeit umzusetzen? Wo liegen meine Stärken, was bereitet mir Schwierigkeiten? Wann fällt es mir schwer, einen Entwicklungsstand zu erkennen und passende PEKip-Anregungen anzubieten? Wie lassen sich Stagnationen in Entwicklungsverläufen erklären?
Nach einer theoretischen Einführung und einem Erfahrungsaustausch könnt Ihr eigene Fallbeispiele anschaulich vorstellen. Die Antworten zu Euren Fragen rund um Reflexe / Reaktionen und PEKiP-Anregungen erarbeiten wir anhand von Theorie und praktischen Übungen in Kleingruppen und im Plenum.
16 Unterrichtsstunden, 18-20 zertifizierte PEKiP-GruppenleiterInnen, Referentin: Marian Giffhorn, Heike Riebe nach Anfrage über Geschäftsstelle, Kursgebühr € 155,- ordentliche Mitglieder / € 185,- Nichtmitglieder bzw. GruppenleiterInnen aus außerordentlichen Mitglieder-Institutionen
FOBI-Nr. 2012/03
Workshop: Das PEKiP-Konzept in der niederschwelligen Bildungsarbeit
PEKiP-GruppenleiterInnen, die bereits in diesem Arbeitsfeld Erfahrungen gesammelt haben oder demnächst dort arbeiten möchten, sind eingeladen sich gemeinsam über die Chancen und Grenzen der sozialen Arbeit mit der Methode PEKiP auszutauschen. Auf der Grundlage der vom PEKiP-Verein herausgegebenen „Handreichung zur Umsetzung des PEKiP-Konzepts in der niederschwelligen Bildungsarbeit“ werden aktuelle Entwicklungen und Tendenzen aufgegriffen.
Mit der Methode „open-space“ sollen die relevanten Themen aus der Praxis der Teilnehmerinnen bearbeitet werden. Dabei stehen die Besonderheiten der PEKiP-Arbeit und die entsprechenden Kompetenzen der GruppenleiterInnen in diesem speziellen Arbeitsbereich von Bildung und Prävention im Vordergrund.
Ziel ist es, PEKiP-GruppenleiterInnen in ihrer Arbeit mit sozial benachteiligten Familien zu unterstützen und ihnen ein Forum zum Austausch und Miteinanderlernen zu geben.
16 Unterrichtsstunden, 12-16 zertifizierte PEKiP-GruppenleiterInnen, Referentin: Angelika Nieder, nach Anfrage über Geschäftsstelle, Kursgebühr € 90,- ordentliche Mitglieder / € 120,- Nichtmitglieder bzw. GruppenleiterInnen aus außerordentlichen Mitglieder-Institutionen
NEU! NEU! NEU!
Die nachfolgend beschriebene FOBI kann von den Regionalgruppen ab sofort gebucht werden!
FOBI-Nr. 2012/04
Was brauchen junge Familien heute?
Unterschiedliche Lebenswelten und ihre Bedeutung für die PEKiP-Gruppenarbeit
Die zentrale Frage, die in der Sozialen Milieu Forschung gestellt wird, lautet:
Wie geht es Eltern heute? Was brauchen sie?
Wie denken, fühlen und leben Menschen in ihren verschiedenen Lebenswelten? Welche Vorstellung haben sie vom Elternsein und welche Bedeutung hat das Kind für sie?
Diese Fortbildung gliedert sich in drei Teile:
Ein Impulsreferat vermittelt Informationen und Kenntnisse zu der Studie "Eltern unter Druck" (eine sozialwissenschaftliche Untersuchung von Sinus Sociovision im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.) und Wissen über die einzelnen Lebenswelten.
In einem zweiten Schritt geht es um die eigene, persönliche Zuordnung und die Frage wird beleuchtet: Aus welchem Milieu komme ich selbst her und in welchem Umfeld lebe ich im Moment?
Der Transfer in und der Nutzen für die eigene PEKiP-Gruppenarbeit bildet dann den dritten Schwerpunkt der Fortbildung: Wo passen die Gruppe und ich gut zusammen, wo irritieren mich einzelne Eltern meiner PEKiP-Gruppe in ihrer Art oder auch umgekehrt? Was gibt es für Auffassungen von Arbeit und Beruf, Geld und Konsum, Gesundheit und Ernährung, Familie und Partnerschaft und was macht das mit mir? Was brauchen die Eltern von der PEKiP-Gruppe und mir als PEKiP-Gruppenleiterin?
Der ganze Fortbildungstag wird methodisch vielfältig und kreativ sein und zu spannenden Erkenntnissen führen.
8 Unterrichtsstunden, 12-16 zertifizierte PEKiP-Gruppenleiterinnen, Referentin: Ulrike Wunderer-Seibel, PEKiP-Ausbilderin nach Absprache über die Geschäftsstelle, Kursgebühr € 105,- ordentliche Mitglieder / € 125,- Nichtmitglieder, bzw. GruppenleiterInnen aus außerordentlichen Mitglieder-Institutionen
FOBI-Nr. 2012/05
Feinfühligkeit in der Erziehung
„Mein Baby hat die ganze Nacht geschrien. Ich konnte es nicht mehr beruhigen“.
Das Zusammenleben mit einem Baby bringt Eltern oft an die Grenzen ihrer persönlichen Belastbarkeit. Die Palette der ausgelösten Gefühle reicht von Ohnmacht bis zur Wut und Aggression gegen das Kind. Wie Eltern ihre Gefühle auf unerwünschtes Verhalten ihres Kindes verarbeiten und ausagieren ist sehr individuell. Seelische Verletzungen aus der elterlichen Kindheit werden in solchen Situationen besonders aktualisiert. Klammern wir einmal die Kindesmisshandlung und -vernachlässigung als Spitze des Machtmissbrauches des Erwachsenen gegenüber dem Kind aus, so ist der Erziehungsalltag alles andere als gewaltfrei. Wo aber sind Anfänge von Gewalt im Kontakt von Eltern und deren Babys? Welche Rolle spielt dabei die Emotionsverarbeitung? Wie geht es der GruppenleiterIn mit diesem Thema und ihren Beobachtungen wie barsches und genervtes Verhalten, Klapse, Kitzeln u.ä.? Soll sie intervenieren und wie kann sie sich angemessen verhalten? Welche pädagogischen Methoden stehen ihr dabei zur Verfügung, um Eltern in der Feinfühligkeit mit ihrem Baby zu stärken und positive „Engelskreisläufe“ zu unterstützen? Mit diesen und aktuellen Fragen aus der Praxis werden wir uns nicht nur theoretisch, sondern vor allem durch Fallbeispiele und Rollenspiel, beschäftigen. Auch im Hinblick auf die Netzwerkbildung von Frühwarnsystemen gilt das PEKiP-Konzept im Rahmen von Frühen Hilfen zu thematisieren.
16 Unterrichtsstunden, 12-16 zertifizierte PEKiP-GruppenleiterInnen, Referentin: Ulla Busch-Löcker nach Anfrage über Geschäftsstelle, Kursgebühr € 155,- ordentliche Mitglieder / € 185,- Nichtmitglieder bzw. GruppenleiterInnen aus außerordentlichen Mitglieder-Institutionen
FOBI-NR. 2012/06
PEKiP-Anregungen wieder entdecken – neue Möglichkeiten erproben
In eintägigen Workshops werden die aktualisierten Anregungen gemeinsam durchgesehen, mit der Puppe ausprobiert und auch verschiedene Möglichkeiten des Einsatzes in der PEKiP-Gruppe reflektiert. Das besondere Handwerkszeug der PEKiP-Gruppenarbeit steht im Vordergrund dieses Workshops, durch Anregungen Entwicklungsschritte zu verdeutlichen, Mutter/Kind – Interaktionen zu begleiten, auf besondere Situationen einzugehen. Dies soll anhand der Erfahrungen der jeweiligen GruppenleiterInnen geschehen.
8 Unterrichtsstunden, 12-16 zertifizierte PEKiP-GruppenleiterInnen, Referentinnen: PEKiP-Ausbilderinnen nach Anfrage über Geschäftsstelle, Kursgebühr € 105,- ordentliche Mitglieder / € 125,- Nichtmitglieder, bzw. GruppenleiterInnen aus außerordentlichen Mitglieder-Institutionen
FOBI-Nr. 2012/07
UnterWEGs im zweiten Halbjahr mit den PEKiP-Anregungen
Wenn die Kinder der PEKiP-Gruppen in dem Rahmen eines PEKiP-Raumes allein unterwegs sein können, haben Eltern und Kinder bereits eine lange Zeit spielend miteinander verbracht. Im zweiten Halbjahr gilt es, adäquate Spielideen anzubieten, die im freien Spielraum von den Kindern und Eltern selbsttätig angenommen werden. Immer wieder neu werden die PEKiP-Anregungen den Bedingungen und Ansprüchen angepasst. In dieser Fortbildung ist es möglich, vom reichen Erfahrungsschatz der einzelnen GruppenleiterInnen zu profitieren und auch eigene Einsichten zu vermehren durch Zuhören und Ausprobieren von Entwicklungsprozessen und Gesetzmäßigkeiten der Spielpädagogik.
Die Fortbildung hat zum Ziel, die PEKiP-GruppenleiterInnen zu unterstützen und zu ermutigen, die PEKiP-Anregungen im zweiten Halbjahr spielpädagogisch kreativ und vielfältig einzusetzen und den teilnehmenden Eltern zu vermitteln.
8 Unterrichtsstunden, 12-16 zertifizierte PEKiP-GruppenleiterInnen, Referentinnen: PEKiP-Ausbilderinnen nach Anfrage über Geschäftsstelle, Kursgebühr € 105,- ordentliche Mitglieder / € 125,- Nichtmitglieder, bzw. GruppenleiterInnen aus außerordentlichen Mitglieder-Institutionen
FOBI-Nr. 2012/08
Stimme, sprechen, Sprache
Unterstützung der kindlichen Sprachentwicklung und der Einsatz der eigenen Stimme in der PEKiP-Gruppenarbeit
Was hat die Sprachentwicklung mit der Bauchlage zu tun? Sprachentwicklung mit Hand und Fuß? Welche PEKiP-Anregungen unterstützen wie und warum die Sprachentwicklung? Wie kann die sprachliche Begleitung im Mutter/ Vater-Kind-Spiel angeregt und die Kommunikation zwischen Eltern und Kind durch das gesamte PEKiP-Jahr begleitet werden?
In dieser Fortbildung soll Vertrautes und Neues aus allen Entwicklungsbereichen miteinander verknüpft, ausprobiert und festgestellt werden, dass der Schatz der PEKiP-Anregungen vielfältige Möglichkeiten zur Begleitung und Unterstützung der kindlichen Sprachentwicklung bietet.
Was ist PEKiP ohne PEKiP-Anregungen, was ist eine PEKiP-GruppenleiterIn ohne Stimme? Wie geht jede einzelne GruppenleiterIn mit diesem wichtigen PEKiP-Handwerkszeug um? Wie kann sie gut für sich sorgen, damit es ihr im PEKiP nicht die Sprache verschlägt? Auch diesen Fragen soll in der Fortbildung nachgegangen werden.
8 Unterrichtsstunden, 12-16 zertifizierte PEKiP-GruppenleiterInnen, Referentin: Heike Riebe nach Anfrage über Geschäftsstelle, Kursgebühr € 105,- ordentliche Mitglieder / € 125,- Nichtmitglieder, bzw. GruppenleiterInnen aus außerordentlichen Mitglieder-Institutionen
FOBI-Nr. 2012/09
Die psychosoziale Entwicklung des Babys im Kontext von Bindungs- und
Beziehungsverhalten und ihre Bedeutung für die PEKiP-Gruppenarbeit
Welche Aspekte beinhaltet die Bindungstheorie ? Welche Bedeutung haben die Eltern und die Familie in diesem Zusammenhang ? Wie wird die Bindungstheorie und die Erkenntnisse daraus im Zusammenhang mit der aktuellen Situation von Familien (früherer Wiedereinstieg ins Berufsleben..) diskutiert ?
Bei dieser Fortbildung geht es nicht nur um die Beschäftigung mit den Ursprüngen und theoretischen Aspekten der Bindungstheorie, sondern insbesondere um ihre Relevanz für die Arbeit in den PEKiP Gruppen. Darüberhinaus wird der Blick in Richtung Resilienzforschung und Salutogenese gerichtet, um die psychosoziale Entwicklung der Babys auch vor diesem Hintergrund zu beleuchten. Der Praxistransfer stellt ein zentrales Element dar, um die Handlungskompetenz der PEKiP GL zu erweitern.
8 Unterrichtsstunden, 12-16 zertifizierte PEKiP-GruppenleiterInnen, Referentin: Birgit Stegen-Sischka nach Anfrage über Geschäftsstelle, Kursgebühr € 105,- ordentliche Mitglieder / € 125,- Nichtmitglieder, bzw. GruppenleiterInnen aus außerordentlichen Mitglieder-Institutionen
Stand: 30.03.2012